Eigenverantwortliches Lernen in Zeiten von Corona

Eigenverantwortliches Lernen in Zeiten von Corona

Irgendwoher muss die Motivation kommen

Die beste Motivation ist ganz klar der Spaß bzw. das Interesse an der Sache selbst! Nun interessiert sich aber natürlich nicht jeder Schüler für jedes Fach und jedes Thema gleichermaßen. Da hat jeder seine ganz eigenen Schwerpunkte und manchmal liegen diese Schwerpunkte gar außerhalb der Schule.

Eine andere Motivationsquelle kann ein Ziel sein, auf das man hinarbeitet. Wer gerne reist oder sich für andere Kulturen interessiert, ist wahrscheinlich motiviert, Fremdsprachen zu lernen. Und mit jeder gelernten Vokabel kommt man dem Ziel ein Stückchen näher. Das ist spürbar und jeder sieht sofort ein: Fremdsprachen lernt man fürs Leben.

Wenn man einen bestimmten Beruf erlernen oder ein Studium absolvieren möchte, kann einen das motivieren, den erforderlichen Schulabschluss zu machen. Hier wird es schon abstrakter. Das kann man nicht mehr unmittelbar fühlen. Warum soll man Geschichte lernen, wenn man das Abitur doch nur braucht, um einen Studienplatz für Physik zu bekommen? Ein Ziel vor Augen, für das sich die Anstrengung lohnt, kann dennoch ein guter Motivator sein.

Sekundärmotivation

Schwierig wird es für die, die noch gar nicht so genau wissen, wo es später mal hingehen soll. Woher nimmt man heute die Motivation, Mathe zu lernen, um dann irgendwann das Abitur zu machen, von dem man noch gar nicht sicher weiß, ob und wozu man es jemals braucht?

Während des Corona-Lockdowns werden keine benoteten Arbeiten geschrieben. Für eine Klassenarbeit muss man also aktuell nicht lernen. Bleiben als Motivation also nur ein Daumen-hoch im Chat oder ein fotografiertes Fleißstempelchen im E-Mail-Anhang?

Selbstwirksamkeit motiviert

Manchmal kann man auch mit Tricks arbeiten. Sichtbarer Fortschritt kann überaus motivierend wirken. Wer kennt ihn nicht, den To-do-Listen-Effekt? Mit jedem Punkt, den man abhakt, wird die Liste kürzer. Man sieht, dass man vorankommt. Dieses Prinzip macht sich die Software KMap zunutze, die von Holger Engels, Lehrer an der Valckenburgschule, entwickelt wurde.

 

 

Wissenslandkarten für den Überblick beim Lernen

In KMap ist Wissen mit Zusammenhängen kartographiert. Wissenskarten sind auf sogenannten Wissenslandkarten angeordnet, die die Zusammenhänge aufzeigen. Klickt man auf eine Karte, wird durch Pfeile angezeigt, welche anderen Karten diese Wissenskarte voraussetzt. Zu den Wissenskarten gibt es Erklärungen, Lernmaterial, sowie Links auf hilfreiche Seiten mit weiteren Erklärungen und Videos. Zu vielen Karten gibt es interaktive Aufgaben.

 

Durch Einfärben der Wissenskarten auf der Landkarte können die Schüler ihren Lernfortschritt visualisieren.

grün bedeutet: das beherrsche ich

rot bedeutet: hier muss ich noch was tun

 

 

 

 

 

Den Wissensstand ermitteln mit interaktiven Tests

Mit spezifischen Aufgaben zu den Wissenskarten können die Schüler ihren aktuellen Wissensstand ermitteln.

 

 

 

 

 

 

 

Nach Abschluss eines Tests erhält der Schüler eine detaillierte Auswertung, die genau aufzeigt, welche Themen er beherrscht und wo er gegebenenfalls noch Lücken hat. Die Auswertung verweist dann auch gleich auf die entsprechenden Wissenskarten.

 

KMap – kmap.eu